... seit über 60 Jahren dauerhaft wohnen
ÜBER UNSERE HISTORIE
Die Anfangsjahre 1947 bis 1949

Die Anfangsphase der Genossenschaft war mit großen Schwierigkeiten verbunden. Die Beschaffung von Grundstücken und Kapital erwies sich als so schwierig, dass sie kaum aus eigener Kraft bewältigt werden konnte. Glücklicherweise halfen die Stadt Fulda, einige Kreisgemeinden sowie der Bischöfliche Stuhl im Rahmen ihrer Möglichkeiten.


1947
Die Siedlungswerk Fulda eG wurde am 30. August von 15 Personen — Ausgebombten, Kriegsgeschädigten, Existenzlosen, Heimatvertriebenen und politisch Verfolgten — unter der Federführung von Herrn Joseph Schmitt mit dem Ziel der Errichtung von Wohnungen und Kleinsiedlungen gegründet.

1948
Bereits vor der Währungsreform am 20. Juni 1948 wurde unter Mitwirkung der früheren Hessischen Heimstätte vom Land Hessen das Grundstück „Mühlacker” auf der Künzeller Höhe erworben. In den folgenden Jahren
wurden, überwiegend für Heimatvertriebene, 105 Eigenheime errichtet.
Für das Land Hessen erfolgte in 1948/49 der Ausbau der ehemaligen
Konstantinkaserne am Gallasiniring in Fulda zu 167 Wohnungen.

1949
Mit Geld- und Sachspenden der katholischen Pfarrgemeinden der Stadt Fulda, insbesondere durch das Engagement des Stadtpfarrers Dr. Hermann Schmidt, Herrn Pfarrer Gogolin und unter Mitwirkung des Bauordens, konnten weiterhin 3 erste Einfamilienhäuser im Kohlhäuser Feld (Kettelersiedlung) bereits am 1. Dezember 1949 von 3 kinderreichen Familien mit 29 Personen bezogen werden. Auf insgesamt 25.000 m² Erbpachtgelände wurden insbesondere auch für Spätheimkehrer 46 Eigenheime und 12 Mietwohnungen erstellt.


Siedlungswerk
Fulda eG

Heinrichstraße 39
36037 Fulda
Fon 06 61 | 97 67-0
Fax 06 61 | 7 27 83